Moultrie Feeder Nachrichten

Schäfer stellt auf neue Serverschränke um

Die neuen Serverschränke der IS-1-Linie von Schäfer IT-Systems sollen zahlreiche Vorteile gegenüber der Vorgängerversion ?SP? bieten. Schäfer IT-Systems erweitert sein Serverschrank-Sortiment um das neue Schranksystem IS-1. Es ist laut Hersteller kompatibel mit den Schränken aus der SP-Rack-Serie und soll diese sukzessive ersetzen. Bei der neuen Serie profitieren Kunden von einer höheren Belastbarkeit der 19-Zoll-Ebenen, die jetzt bis maximal 1.500 Kilogramm, statt wie bisher 1.000 Kilogramm, reicht. Hinzu kommen mehr nutzbare Höheneinheiten und eine größere lichte nutzbare Breite aufgrund der neuen Profilierung des Rahmengestells. Um das Rahmengestell komplett zu montieren, benötigt man nur eine Schraube pro Ecke. Auch der Öffnungswinkel der Türen wurde vergrößert: Die IS-1-Serie könne bei angereihten Schränken um 180 Grad geöffnet werden, allein stehende Schränken um bis zu 240 Grad. Kunden können mit der neuen Serie aus einer größeren Vielfalt von Varianten in Sachen Design und Verriegelungstyp wählen, wobei auch unterschiedliche Sicherheitskonzepte, also mechanische und elektrische, für Datacenter unterstützt werden. Die neuen Schränke können ab sofort geordert werden. Die Preise für die IS-1-Schrank-Serie liegen laut Schäfer auf demselben Niveau wie die der Vorgängerserie. Bis Ende des Jahres können auch noch begrenzte Stückzahlen der SP-Racks bestellt werden. weitere Schlagzeilen noch mehr Computer...

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+++ Bundesliga im Live-Ticker +++ – 4:0 – FCB zerlegt Bremen! Immobile bringt den BVB zurück! Stuttgart lebt noch!

Bundesliga, 8. Spieltag FC Bayern München – SV Werder Bremen 4:0, Tore: 1:0 Lahm (20.), 2:0 Alonso (27.), 3:0 Müller (43., FE), 4:0 Götze (45.) 1. FC Köln – Borussia Dortmund 2:1, Tore: 1:0 Vogt (40.), 1:1 Immobile (48.), 2:1 Zoller (74.) FSV Mainz 05 – FC Augsburg 2:0, Tore: 1:0 Hofmann (20.), 2:0 Jairo (23.) Hannover 96 – Bor. Mönchengladbach 0:2, Tore: 0:1 Kruse (15.), 0:2 Xhaka (50.) SC Freiburg – VfL Wolfsburg 0:2, Tore: 0:1, 0:2 Caligiuri (8., 66.) VfB Stuttgart – Bayer Leverkusen 2:3, Tore: 0:1 Son (3.), 0:2 Son (10.), 0:3 Bellarabi (40.), 1:3 Werner (57.), 2:3 Klein (67.) 74. Minute: TOR für Köln! 67. Minute: TOR für Stuttgart! Der VfB kommt tatsächlich wieder zurück! Lenos Faustabwehr landet vor Kleins Füßen, der Österreicher geht volles Risiko und knallt das Ding unten rechts rein – nur noch 2:3! Wir haben ein Fußballspiel! 66. Minute: TOR für Wolfsburg! Caligiuri zieht von rechts nach innen, tunnelt Mujdza und erzeilt sein zweites Tor gegen den Ex-Klub – 0:2! 57. Minute: TOR für Stuttgart! Der VfB sendet ein Lebenszeichen – nur noch 1:3! Der Jüngste macht’s: Timo Werner köpft eine Flanke von Klein ins Netz! 50. Minute: TOR für Mönchengladbach! Perfekter Gladbacher Start auch in Halbzeit zwei! Xhaka schnappt sich die Kugel beim Freistoß und drischt den Ball aus 20 Metern in Zielers Torwarteck – 0:2! 48. Minute: TOR für Dortmund! Nach einem Kölner Ballverlust im Mittelfeld geht es ganz schnell über Reus, Italo-Stürmer Immobile nimmt die Vorlage dankend an und gleicht für den BVB aus – 1:1! 46. Minute: Es geht weiter in den sechs Bundesliga-Stadien! 45. Minute: Jetzt ist Halbzeit – durchschnaufen! 45. Minute: TOR für München! Die Bayern spielen wie im Training! Götze kann Lukimya im Sechzehner locker leicht umkurven und zum 4:0 vollstrecken! Das ist mehr als nur ein Klassenunterschied! 43. Minute: TOR für München!  Müller wird an der Strafraumgrenze von Prödl rausgegrätscht – Elfmeter! Der Gefoulte verwandelt den ganz sicher selbst! 41. Minute: TOR für Leverkusen! Neu-Nationalspieler Bellarabi spielt Dopppelpass mit Son und lässt sich auch von vier Stuttgartern Abwehrspielern nicht stoppen – 0:3! Der VfB desolat! 40. Minute: TOR für Köln! Ein Abschlag von Weidenfeller kommt postwendend zurück! Vogt ist plötzlich frei vor dem BVB-Keeper und vollstreckt zum 1:0! 27. Minute: TOR für München! Freistoß für den FCB aus halblinker Position – Xabi Alonsos Flachschuss ist eigentlich ungefährlich, doch Bremens Mauer tut ihm den Gefallen und springt über den Ball hinweg. Wolf hat dann keine Abwehrchance – 2:0! 23. Minute: TOR für Mainz! Wieder sieht Verhaegh schlecht aus, als er Jairo den Ball bei einem Abwehrversuch direkt in die Füße spielt! Mainz‘ Spanier lässt sich die Chance nicht entgehen und erhöht auf 2:0! 20. Minute: TOR für Mainz! Dortmunds Leihgabe Hofmann tunnelt rotzfrech FCA-Kapitän Verhaegh und bringt die Hausherren mit 1:0 in Führung! 20. Minute: TOR für München! Alaba gewinnt auf links den Ball und flankt auf Müller, der auf Lahm ablegen kann. Der Bayern-Kapitän zieht aus 15 Metern ab und lässt Werder-Keeper Wolf keine Chance! 1:0 – die Bayern sind auf Kurs! 15. Minute: TOR für Mönchengladbach! Hannover verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung, Dominguez flankt auf den freistehenden Kruse, der per Kopf vollstreckt – 0:1. Viertes Saisontor für den deutschen Nationalspieler! 10. Minute: TOR für Leverkusen! Welch ein Fehler von Kirschbaum, der...

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ICANN an die Leine legen

Unter Hochdruck arbeiten die verschiedenen Gremien der Internetadressverwalter und Standardisierer an der Ablösung der US-Aufsicht über die Internet Assigned Numbers Authority (IANA). Die Reform des Kernbestandteils der Netzverwaltung bis zum September 2015 sei ambitioniert, aber voll im Zeitplan, versicherte zum Abschluss der Tagung die Vorsitzende der IANA Stewardship Transition Coordination Group (ICG), Alissa Cooper. Doch auch wenn die US-Verwaltung im kommenden Jahr erfolgreich ihrer politischen Sonderrolle in der Netzverwaltung entkleidet wird, wirtschaftlich bleiben die USA als Sitz der größten Domainregistries das Schwergewicht. Noch bis Mitte Januar haben die ICANN, die IP-Adressregistries (RIRs) ? unter ihnen RIPE ? und die Internet Engineering Task Force (IETF) Zeit, ihre Vorschläge zu schreiben, wer künftig für die IANA verantwortlich sein wird. Für jeden der drei Gruppen verwaltet die IANA (derzeit betrieben von der ICANN laut Vertrag mit der US-Regierung) spezielle für die Infrastruktur des Netzes wichtige Datenbanken: die Protokolnummern Registry für die IETF, den zentralen IPv4- und IPv6-Adresspools für die RIRs und die zentrale Rootzone des Domain Name Systems (DNS) für ICANN und Länderadressverwalter wie die DENIC. Aufsicht jenseits klassischer Regierungskontrolle Jahrelang boten die regelmäßig anstehenden Vertragsverhandlungen über den IANA-Betrieb ein Druckmittel, mit dem die US-Verwaltung die ICANN zu Reformen drängen konnte. Gab stets die Kontrolle von Änderungen in der zentralen DNS-Rootzone durch Beamte im US-Handelsministerium Anlass zu diplomatischen Streit, drängten in Los Angeles viele der 2500 Teilnehmer darauf, ICANN in anderer Form rechenschaftspflichtig zu machen. Sonst könnte dem Betreiber einer Länderadresszone, dessen Zone redelegiert wird, am Ende nur der Gang vor ein kalifornischen Gericht bleiben. Oder: ICANNs Vorstand könnte durch eigenmächtige Satzungsänderungen satzungsmäßige Werte über Bord werfen, so die Befürchtungen. Bürogebäude mit ICANN-Gründungssitz in Los Angeles CountyBild: Coolcaesar /en.wikipedia Die aktuelle Debatte biete möglicherweise die letzte Gelegenheit, der privaten Organisation ein Aufsichtskorsett jenseits klassischer Regierungskontrolle zu verpassen, warnten Unternehmensvertreter in Los Angeles. Ein Vorschlag lautet, eine Art Verfassungsrat zu schaffen, der Verstöße gegen die Grundwerte der Satzung ahndet. Umstritten bleibt, ob es ein externer Verfassungsrat sein soll oder ob eine von den verschiedenen Selbstverwaltungsgremien der ICANN selbst besetzte Arbeitsgruppe ausreicht. Manchen Regierungen reicht die interne Lösung nicht aus. Vertreter der deutschen Regierung hatten bei einer eco-Veranstaltung kürzlich mindestens eine Aufwertung der Regierungsrolle gefordert. In ihrer Abschlusserklärung vermerkten die Regierungen schon einmal klar: Das öffentliche Interesse stehe über den Interessen der verschiedenen Selbstverwaltungsgruppen, also Registries, Registraren, Unternehmens- und individuellen Nutzern. Dominanz im Markt bleibt Als Trugschluss bezeichnete CEO-Chef Elliot Noss im abschließenden Plenum die Vorstellung, dass die Übergabe der IANA-Kontrolle ICANN endlich vollständig unabhängig von den USA mache. Unklar ist vorerst etwa noch, wie es mit VeriSigns Vertrag über den technischen Betrieb des Zuspielservers für das DNS weiter geht. Noss mahnte aber auch, solange der .com-Vertrag nicht zu echten Marktbedingungen ausgeschrieben und die laut Noss zu hohen Preise und Gebühren dem Wettbewerb unterworfen würden, bleibe die USA der dominanteste Player. Doch so weit, gleich noch die Ausschreibung von Rootbetrieb und .com-Zone zu fordern, mag derzeit aber niemand gehen. Vielleicht auch in der Sorge, dass man die harte Deadline im September, wenn der laufende IANA-Vertrag endet, nicht einhalten kann. Das gäbe einer neu gewählten US-Administration die Gelegenheit, sich das Ganze doch noch einmal anders zu überlegen. (Monika Ermert) / (js) News Magazin Nachrichten...

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FOCUS 43/2014 – Türkei schickt unliebsame Flüchtlinge nach Kobane zurück

München. Die Türkei schickt offenbar ihr unliebsame kurdische Flüchtlinge in die umkämpfte Stadt Kobane in Nordsyrien zurück. Der Stadtverordnete Kobanes, Omar Alush, berichtete dem Nachrichtenmagazin FOCUS: ?An der Grenze begrüßten uns die Türken sehr freundlich. Sie holten uns sogar mit Autos ab und brachten uns in eine Sporthalle in Suruc.? Von dort hätten jedoch nur Kinder und Alte in die türkischen Flüchtlingscamps weiterreisen dürfen. Die übrigen 276 Flüchtlinge aus Kobane seien von den Behörden festgehalten worden. Der Gouverneur der türkischen Provinz Urfa, Izettin Kücük, sagte FOCUS, diese Flüchtlinge seien ?gefährliche Personen? und deshalb ?unerwünscht?. Die Kommunalverwaltung stellte sie vor die Wahl, in die syrischen Orte Afrin und Qamshili oder in ihre Heimatstadt Kobane zurückzureisen. Zusammen mit 75 Einwohnern kehrte Alush daraufhin nach Kobane zurück. Nach seinen Schätzungen leben dort noch bis zu 10.000 Zivilisten. Die hier …...

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Microsoft-Handlanger sperrt YouTube-Videos zu Windows 8 & Co

Microsoft ist offenbar unbeabsichtigt gegen eine ganze Reihe von YouTube-Nutzern vorgegangen, die Videos zu seinen Betriebssystemen veröffentlicht hatten. Vor allem User, in deren Videos es um Windows 8 ging, waren wohl betroffen. Hintergrund ist die Veröffentlichung von Produktschlüsseln in der Kommentarsektion. Wie unter anderem berichtet, wurde gestern gegen diverse Betreiber von großen und kleinen YouTube-Kanälen ein sogenannter „Copyright Strike“ im Namen von Microsoft ausgegeben, was die Löschung beziehungsweise Sperrung von Videos zur Folge hatte. Konkret waren hauptsächlich Clips zu Windows 8 betroffen, es soll aber auch Fälle gegeben haben, in denen Videos zu Windows 7 und dem neuen Windows 10 gelöscht wurden. Diese Nachricht überraschte diverse YouTube-User – Takedown von Microsoft Microsoft erklärte inzwischen in einer Stellungnahme, dass die Takedown-Aufforderungen derzeit unter Hochdruck untersucht würden. Offenbar seien einige Videos unberechtigt entfernt worden, weil in den Kommentaren von Drittpersonen Produktschlüssel für Windows eingebunden wurden. Es sei nicht darum gegangen, rechtmäßigen YouTube-Content zu löschen und man entschuldige sich für die Auswirkungen der fehlerhaften Löschungen. Man habe begonnen, die unberechtigt betroffenen Videos wieder freizugeben und arbeite nun an einer besseren Lösung, um gegen illegale Inhalte vorzugehen, ohne dabei versehentlich legalen Content zu entfernen. Auch deutsche YouTube-Channels sind von dem Problem betroffen, weil sie unter anderem eine Aufzeichnung der Präsentation von Windows 8 auf der IT-Messe Computex aus dem Jahr 2011 veröffentlicht hatten. In den USA waren einige bekannte Video-Blogger betroffen, darunter auch der Betreiber des Portals LockerGnome Chris Pirillo, der nach eigenen Angaben höchst überrascht war, als eines seiner Erklär-Videos gelöscht wurde. Sogar Microsofts eigene Mitarbeiter waren von den automatisierten Löschungen betroffen – Entwickler-Guru Scott Hanselman klagte per Twitter über ein Copyriht-Takedown eines Videos mit dem Titel „How To Use Windows 8.1“ und zeigte sich höchst überrascht, da er schließlich selbst für Microsoft arbeitet. Die Löschaktion wurde wohl im Auftrag von Microsoft durch eine Drittfirma namens „Marketly“ durchgeführt, die sich auf den sogenannten „Digital Millenium Copyright Act“ (DMCA) stützt und so ohne unabhängige Prüfung die Löschung von Online-Inhalten durchsetzen kann. Für die YouTube-User hat die Löschung ihrer Videos per Copyright Strike bzw. DMCA-Takedown weitreichende Folgen. Durch die fehlerhafte Löschung wird der Funktionsumfang ihrer Kanäle stark reduziert, so dass sie weder eigene Thumbnails verwenden, doch Videos mit mehr als 15 Minuten Spielzeit hochladen können. Auch diverse andere für professionelle YouTube-Channel-Anbieter wichtige Funktionen wie die Möglichkeit zum Planen der Veröffentlichung von Videos oder die Einbindung von Videowerbung ist nicht mehr möglich. Wenn Microsoft seine Takedowns nicht zurücknimmt, gelten diese Einschränkungen ein halbes Jahr, also in den aktuellen Fällen bis April 2015. Youtube, Takedown, Microsoft Takedown YouTube 2014-10-15T09:17:00+02:00Roland Quandt Computer News Anleitung Teil...

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Rennspiel für PC, PS4, Xbox One, Steam OS, Wii U: Project Cars: Spiel auf 2015 verschoben?

Update (27. März 2014) ?Project Cars?-Entwickler WMD setzt mit seinem Rennspiel voll auf Realismus. Diesen Anspruch treiben die Macher nun auf die Spitze und kündigen an, das im November 2014 erscheinende Spiel mit Project-Morpheus-Unterstützung auszustatten. Auf diese Weise sei es nicht nur möglich, sich über Sonys VR-Brille im Cockpit umzuschauen, Spieler sollen sich sogar frei darin bewegen können. Laut offizieller Meldung können virtuelle Rennfahrer sich Objekten annähern, um neue Details zu entdecken oder per Schulterblick aus dem Heck-Fenster schauen. Laut WMD ist der Virtual-Reality-Ansatz prädestiniert für Rennspiele, da er ein realistischeres Gefühl für Tiefe und Distanz vermittelt. WMDs Ankündigung überrascht allerdings in mehreren Hinsichten. Zum einen steht noch in den Sternen, ob und wann Sonys Virtual-Reality-Brille überhaupt erscheint. Zum anderen erklärte Sony-Boss Shuhei Yoshida erst kürzlich, dass Experimente mit Project Morpheus und dem Rennspiel ?Driveclub? kläglich gescheitert seien, da der Blick durch die Cyber-Brille nur bei niedrigen Geschwindigkeiten auszuhalten gewesen sei. Ursprüngliche Meldung (7. November 2013) Noch mehr Rennspaß auf den Next-Gen-Plattformen: Zu ?Forza 5?, ?Driveclub?, ?The Crew? und ?Need for Speed ? Rivals? gesellt sich ein weiterer Titel mit ordentlich Pferdestärken unter der Haube. Die zum großen Teil von Zockern finanzierte Rennsimulation ?Project Cars? erscheint nicht wie geplant für PS3 und Xbox 360 ? stattdessen kündigt Entwickler Slighty Mad Studios nun Fassungen für PS4, Xbox One und Steam OS an. Die kommen laut offizieller Meldung gemeinsam mit der PC- und der Wii-U-Fassung im Herbst nächsten Jahres. Einen exakten Starttermin für ?Project Cars? gibt es bislang nicht. Slightly Mad wolle sich eigenen Angabe zufolge die Rechenpower der Next-Gen-Konsolen zunutze machen, um einen neuen Standard im Rennspiel-Bereich zu etablieren. noch mehr Computer Nachrichten noch mehr Gadgets im...

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Drama am Bahnübergang: Bauarbeiter retten Frau in letzter Sekunde

Bei einem Bahnübergang in Rorschach SG fangen die Warnlichter an zu blinken. Ein weisser Renault Twingo fährt heran. Die Lichter blinken weiter, doch das scheint die Frau am Steuer nicht zu irritieren. Sie gibt Gas. Leserreporter Osman Ay (25) arbeitet auf der Baustelle beim Bahnübergang und beobachtet die Szene. «Sie versuchte, über das Gleis zu fahren, doch in diesem Moment gingen die Schranken runter», sagt er zu Blick.ch. «Wir versuchten, die Schranke anzuheben» Offenbar traut sie sich dann nicht mehr weiterzufahren, die Schranken sind schon fast unten. Dann ist die Frau eingesperrt. «Wir standen gleich daneben. Die Frau schrie und bat uns, die Schranken anzuheben», sagt Ay. «Zu dritt versuchten wir es, aber es ging nicht.» Dann haben die Bauarbeiter die zündende Idee. «Wir sagten der Frau, sie soll ganz nach vorne an die Schranke fahren und dann sofort aussteigen.» Zum Glück hatte es viel Platz zwischen Schranke und Gleis Gesagt, getan. Die Frau fährt ein Stück nach vorne, steigt aus, lässt das Auto stehen. Wenig später braust der Zug vorbei, ungebremst. «Zwischen Schranke und Gleis war genug Platz für das Auto, der Zug konnte ungehindert hinter dem Auto vorbei fahren. Aber das war einfach nur Glück», so Ay. Die Schranken gehen wieder hoch. Die Frau kann ihre Fahrt fortsetzen. Sie wird froh sein, dass ihr Auto so kurz ist. (kab) Seite besuchen...

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Neuer HTML-tag ?picture? soll mobiles Internet beschleunigen

Html-World » Allgemein » Neuer HTML-tag ?picture? soll mobiles Internet beschleunigen Mit der Einführung des neuen HTML-tags „picture“ erhoffen sich Webentwickler in Zukunft ein schnelleres Internet. Insbesondere mobile Geräte wie Smartphones und Tablets sollen von der Neuerung profitieren. „Picture“-Tag soll Web beschleunigen Einer Statistik des HTTP-Archive zufolge beträgt die durchschnittliche Größe einer Internetseite bei den beliebtesten Webadressen 1,7 Megabyte. Alleine Bilder machen hiervon schon ein Megabyte aus. Insbesondere Nutzer von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets werden nicht nur durch die bildlastigen Seiten ausgebremst, sondern verbrauchen beim Surfen mehr Bandbreite als notwendig wäre. Je nach Datenplan kann dies ganz schön ins Geld gehen. Während responsives Webdesign dafür sorgte, dass Seiten sich flexibel an die Auflösung des Endgerätes anpassen können, stellten Bilder bisher ein Problem dar. Oftmals für eine andere Auflösung konzipiert, wurde lediglich die Anzeigegröße kleiner skaliert. Das neue HTML-tag „picture“ kommt da wie gerufen und soll Abhilfe schaffen. Weiterentwicklung des responsiven Webdesigns Angefangen hat die Entwicklung erneut bei den Webentwicklern der Seite des Boston Globe, die bereits dem responsiven Webdesign zu großer Bekanntheit verhalfen. In Zusammenarbeit mit weiteren Webentwicklern, unter anderem von Google, Opera und Mozilla, entwickelte man das „picture“-HTML-Tag. Fortan können mit diesem Tag mehrere Bildgrößen angeboten werden. Das bisher verwendete Image-Tag wird dennoch weiterhin genutzt und bettet auch künftig Bilder ein. Trifft ein Browser künftig auf ein als „picture“ gekennzeichnetes Element, so kann er automatisch die beste Bildgröße auswählen, die zu dem jeweiligen Endgerät passt, und skaliert diese nicht bloß kleiner. Am Ende des Jahres wird das neue HTML-tag fester Bestandteil von Chrome- und Firefox-Browsern sein. Entwicklern und frühen Anwendern steht das neue Feature schon ab Firefox-Version 34+ zur Verfügung und kann über about:config aktiviert werden. finden Sie hier...

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Actionspiel für PS4 – Uncharted 4: Uncharted 4 – A Thief’s End: Erste Konzeptbilder aufgetaucht

Update (21. Juli 2014) In wenigen Tagen erscheint mit ?The Last of Us ? Remastered? der erste Naughty-Dog-Titel für die PS4. Der war für den Entwickler allerdings nur das Aufwärm-Programm für kommende Spiele. Im Gespräch mit einem Fachmagazin erklärte Naughty Dog jüngst, dass das Team das Projekt genutzt habe, um Erfahrungen mit der PS4-Technologie zu sammeln. Mithilfe der Next-Gen-Portierung habe man Grenzen ausloten und das System für sich ausreizen können. Das Ergebnis: ?The Last of Us? schlägt mit einer Auflösung von 1080p und einer Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde auf der PS4 auf. Imposante Werte, die Naughty Dog für zukünftige Spiele zum hauseigenen Standard erheben möchte. Man habe diese Qualität schon immer angestrebt, sei bei vergangenen Spielen jedoch mit 720p ausgekommen. Das genüge den aktuellen Ansprüchen an Grafik-Effekte nicht mehr, weshalb man zukünftig einen draufsetzen werde. Da man diesen Standard mit ?The Last of Us? erreicht habe, spreche nichts dagegen, auch kommende Titel damit auszustatten. Hält der Entwickler Wort, freuen sich Fans entsprechend auf ein ?Uncharted 4? in Full HD und mit butterweicher Bildrate. Update (10. Juni 2014) Naughty Dogs ?Uncharted?-Reihe ist eines der wichtigsten Aushängeschilder für die Playstation-Plattform. Da durften frische Impressionen vom kommenden vierten Teil bei Sonys E3-Show nicht fehlen ? und der Hersteller enttäuschte wartende Zocker nicht. Mit einem vielversprechenden Trailer klärte das Unternehmen erste offene Fragen, die Fans seit der Ankündigung des Titels im November 2013 unter den Nägeln brannten. Zwar zeigt das Video kein Spielgeschehen, dafür steht fest: Haudegen Nathan Drake mimt auch dieses Mal den Protagonisten. Dabei geben die Entwickler in Uncharted 4 eine wesentlich düsterere Marschrichtung vor als in den bisherigen Abenteuern. Der mit dem Namenszusatz ?A Thief?s End? versehene vierte Ableger präsentiert Drake als leicht gealterten und etwas abgehalfterten Recken, der seine Schatzjägerkarriere längst an den Nagel gehängt hat. Eine historische Verschwörung um einen alten Piratenschatz bringt ihn dazu, sich in ein letztes Abenteuer zu stürzen. Dabei sind seine Motive laut Entwickler sehr persönlicher Natur. Mit dabei ist dem Trailer zufolge auch sein Mentor und Weggefährte Sully, den Drake in einem Gespräch zur Teilnahme überredet. Einziger Dämpfer der Präsentation: Das Spiel erscheint erst 2015. Wann genau, ließ Sony offen. Update (3. Juni 2014) Mit ?The Last of Us? hat Entwickler Naughty Dog gezeigt, wie ein modernes Action-Abenteuer aussehen muss. Die Verkaufszahlen des Spiels sowie zahlreiche Auszeichnungen geben dem Entwickler recht. Von diesem Erfolgsrezept soll nun offenbar auch ?Uncharted 4? profitieren. Wie Studio-Boss Evan Wells im Interview mit einem Fachmagazin erklärte, habe man Creative Director Neil Druckmann und Game Director Bruce Straley mit der Fertigstellung des neuen ?Uncharted?-Titels betraut. Beide Entwickler zeichnen maßgeblich für den Erfolg von ?The Last of Us? verantwortlich und übernahmen bereits bei ?Uncharted 2? die Führung. Unklar bleibt weiterhin, in welchem Entwicklungs-Stadium sich das Abenteuer um Nathan Drake befindet und wann Zocker mit einer Veröffentlichung rechnen können. Auch ist ungewiss, ob das ?Uncharted 4?-Engagement von Druckmann und Straley gleichbedeutend mit einer Absage für ?The Last of Us 2? ist. Fest steht: Neben ?Uncharted? werkelt Naughty Dog laut Evan Wells an einer weiteren, bislang unbekannten Spielemarke auf Niveau der Abenteuerreihe um Drake & Co. Die befinde sich allerdings noch in einem so frühen Stadium, dass eine Ankündigung im Rahmen der E3 2014 (10. bis 12. Juni) eher unwahrscheinlich ist. Update (6. Mai 2014) Besorgt nahmen ?Uncharted?-Fans in den...

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New-York-Profi Stoudemire – Luxus pur? 100-Mio.-Basketball-Star badet in Rotwein

Über sein Gehalt muss sich Amare Stoudemire keine Sorgen machen. Über seine Gesundheit hingegen schon. Der Power Forward des NBA-Clubs New York Knicks kassiert kommende Saison 23,41 Millionen Dollar Gehalt (es ist das letzte Jahr seines Fünfjahresvertrages über 99,7 Millionen Dollar). Wie oft der 31-Jährige spielen wird, ist aber unklar. Stoudemire leidet seit Jahren an chronischen Knieverletzungen, musste fast jede Saison viele Spiele aussetzen. „Es besänftigt den Körper“ Nun hat der 2,11-Meter-Mann mit einem Instagram-Foto überrascht, das eine bislang unbekannte Behandlung zeigt. Der Knicks-Profi zeigt sich bei einem Bad in Rotwein. Was auf den ersten Blick nach purem Luxus ausschaut, erklärt Stoudemire dem US-Sender ESPN wie folgt. ?Dieses Rotwein-Bad ist sehr gut für mich, weil es meine roten Blutkörperchen anregt. Es ist sehr heiß, sehr angenehm, es besänftigt den Körper.? NBA-Star LeBron James verrät Diätgeheimnis Stoudemire steige bereits seit einem halben Jahr in solche Weinbäder, danach lasse er sich stets für 90 Minuten massieren. Auch wenn die NBA-Clubs noch in den Vorbereitung auf die Ende Oktober beginnende Saison stecken, Stoudemire sagt schon mal: ?Ich fühle mich großartig. Meine Beine fühlen sich frisch an. Also werde ich diese Methode fortführen.? „Noch keinen Schluck genommen“ Den Tipp für diese Weinbäder habe er von seiner Frau bekommen, erzählt Stoudemire, der aber eines nicht beantworten kann. ?Ob es auch guter Wein ist? Das weiß ich nicht. Ich habe noch nie einen Schluck genommen.? Basketball-Euroleague: Saisonstart mit Bayern und Alba hilfreiche Anleitung zum so macht man es...

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Tankstellen-Raser von Olten: Zahlt ihm die Versicherung sogar ein neues Auto?

Arsim A. donnerte mit seinem grauen Nissan in eine Tankstelle in Olten SO (Blick.ch berichtete). Doch um den Sachschaden macht er sich keine Sorgen. «Die Tankstelle hat sicher eine Versicherung. Und ich bin, glaub ich, auch gegen Grobfahrlässigkeit versichert. Mein Auto wird mir sicher bezahlt», sagt der 22-Jährige im Spital zu BLICK. «Nur 20 km/h zu schnell» Hat die Versicherung also das Nachsehen für den Leichtsinn des Rasers? Anna Ehrensperger, Mediensprecherin der AXA Winterthur relativiert: «Zwar ist Grobfahrlässigkeit versicherbar, bei angetrunkenem oder fahrunfähigem Zustand oder durch besonders krasse Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit kann sich die Versicherung aber auf ihr Rückgriffs- und Kürzungsrecht berufen.» A. gibt an, dass er höchstens 70 statt 50 km/h fuhr. Dies wäre laut Strassenverkehrsgesetz noch keine krasse Geschwindigkeitsmissachtung. Damit wäre der 22-Jährige zwar noch kein Raser. Ein Wiederholungstäter ist er aber allemal. «Ich musste vor zwei Jahren das Billett abgeben, weil etwas mit meinen Pneus nicht stimmte», gibt er zu. Seit dem 19. August war er wieder im Besitz seines Führerausweises. Knapp zwei Monate später knallte er in Olten in die Tankstelle. Mindestens ein Jahr Knast Bei Wiederholungstätern hat die Versicherung die Möglichkeit, die Deckung für die grobe Fahrlässigkeit aus dem Vertrag auszuschliessen. Ob dies bei A. passiert ist, ist unklar. Bei welcher Versicherungsgesellschaft der Unfallfahrer anklopft, ist nicht bekannt. Klar ist: Sollte A. die Höchstgeschwindigkeit doch krass überschritten haben, zahlt nicht nur die Versicherung nicht, dann droht dem Raser auch mindestens ein Jahr Knast. (lha/mad) >> mehr … Bericht...

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Verbessertes Unified Endpoint Management

Heat Desktop und Server Management (DSM) 2014.1 liefert laut Hersteller Frontrange eine gemeinsame Plattform für Client Management und Enterprise Mobility Management (EMM). So könnten Service Desks mobile Endgeräte, Desktops und Server über eine zentralisierte Managementkonsole verwalten. Heat DSM 2014.1 unterstützt Mobile Devices, PCs und virtuelle Geräte während ihres kompletten Lebenszyklus. Die Suite, die On-Premise oder über die Cloud bereitgestellt werden könne, ermöglicht Frontrange zufolge Unified Endpoint Management (UEM) in Echtzeit über eine einheitliche Konsole. Alle Endpoints, die auf Unternehmens-IT-Ressourcen zugreifen, würden automatisch erkannt. Die Suite könne detaillierte Konfigurationsinformationen sammeln und in einem zentralen Datenarchiv speichern. Die integrierte Client-Management-Funktion biete zudem Security- und Compliance-Features wie Richtlinienumsetzung, Malware-Schutz, Sperr- und Löschfunktionen, Standortermittlung, Zugriffsmanagement und Speicherverschlüsselung. Zudem könnten Problem- und Incident-Management via Remote-Support ausgeführt und Backups für Disaster Recovery erstellt werden. Frontrange zufolge bietet Heat DSM 2014.1 folgende Neuerungen: Patches können automatisch heruntergeladen und zugeordnet werden ? egal ob über Rollout, benutzerdefinierte Vorlagen für neue Patch-Pakete oder in Abhängigkeit von Hersteller oder Produkt. Der erweiterte Remote-Zugriff ermöglicht schnellere Terminalsitzungen über Proxys. Durch die MDM-Integration der DSM-Konsole wird die MDM-to-DSM-Synchronisation von Organisationen, Geräten, Anwendern und Anwendergruppen automatisiert. Mit der DSM-Web-Konsole können Geräte, Anwender und Gruppen erstellt, verschoben und/oder gelöscht, sowie alle Eigenschaften, die nicht schreibgeschützt sind, modifiziert werden. Die Suite unterstützt ab sofort Citrix Xenapp 6.5, 7 und 7.5. Frontrange bietet Heat DSM 2014.1 in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch an. Sie HIER Schauen Sie doch einfach mal...

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Dünn, dünner, Kazam Tornado 348

Kazam erweitert sein Portfolio um das Tornado 348. Nicht nur, dass es das dünnste Smartphone der Welt sein soll, auch die Ausstattung kann sich sehen lassen. Kazams neues Flaggschiff Tornado 348 misst 139,8 x 67,5 x 5,15 Millimeter und ist damit laut Hersteller das derzeit dünnste Smartphone der Welt. Das Display hat eine Diagonale von 4,8 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.208 x 720 Pixel. Hinzu kommen ein Octacore-Prozessor (1,7 Gigahertz Taktfrequenz), 16 Gigabyte interner Speicherplatz, der mit einer Micro-SD-Karte um weitere 32 Gigabyte erweitert werden kann und ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Frontkamera löst Bilder mit fünf Megapixel auf, die Hauptkamera mit acht Megapixel. Unterstützt werden von dem Smartphone die Drahtlosverbindungen LTE, NFC, Bluetooth, WLAN und GPS. Hinzu kommen ein USB- und ein HDMI-Port. Als Betriebssystem hat das Tornado 348 Android 4.4.2 (KitKat) aufgespielt. Es soll Ende November in den Farben Schwarz und Weiß zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro erhältlich sein. weitere aktuelle Nachrichten noch mehr aktuelle...

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Comcast erhält 7,5 Mio. US-Dollar Schadensersatz von Sprint

NEW YORK (IT-Times) – Sprint hat einen Patent-Prozess gegen den US-amerikanischen Telekommunikationsnetzbetreiber gewonnen. Sprint muss 7,5 Mio. US-Dollar an Schadensersatz zahlen. Der US-amerikanische Kabelnetzbetreiber Comcast Corp., der derzeit um eine 45,2 Mrd. Dollar-schwere Übernahme der Time Warner Cable Inc. bemüht ist, konnte erfolgreich eine Patent-Klage vor Gericht gegen Sprint durchsetzen. Comcast hatte Sprint aufgrund der Verletzung eines Telekommunikationspatents auf 16,5 Mio. Dollar Schadensersatz verklagt. Sprint soll eine geschützte Technologie für Methoden des Call Routings kopiert haben. Anstatt der geforderten 16,5 Mio. Dollar sprach die Jury unter Aufsicht von U.S. District Judge Richard G. Andrews Comcast nun 7,5 Mio. Dollar zu. Sprint ließ unmittelbar nach Bekanntwerden des Urteils durch eine Sprecherin verlautbaren, dass man das Urteil anfechten werde, so der Nachrichtendienst Bloomberg. Text lesen Der Bericht zum...

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Ein „Einzelfall“ schlägt hohe Wellen

Mainleus/München – Maik B. ist nicht da. All die Fernsehteams, die sich am Mittwoch vor dem Haus in Mainleus einfinden, in dem der wegen seiner Verstrickung in die Neonazi-Szene entlassene Richter wohnt, sind umsonst gekommen. In der Nachbarschaft munkelt man, Maik B. sei direkt nach seiner Anhörung am Dienstag am Bamberger Oberlandesgericht nach Skandinavien gefahren. Erst mal ausspannen im Urlaub, zumal sich der Neonazi im Norden auskennt. Seine ersten rechtsextremen Musikproduktionen hat er in Schweden herstellen lassen. Nachbarn, Kollegen am Gericht und Kommunalpolitiker eint derzeit eines: Alle sind äußert wortkarg. Kaum einer will über den Richter mit der rechtsradikalen Vergangenheit sprechen. Die Journalisten, die sich vor dem Haus aufhalten, werden aufmerksam beobachtet. Ein netter, unauffälliger Mann sei der Maik B., heißt es im Ort. Nur selten habe man ihn zu Hause gesehen, und dass „das so einer ist“, habe man niemals für möglich gehalten. Im Rathaus von Mainleus weist man Fragen zurück. Zwei Mitarbeiter verweisen darauf, dieser Fall sei „in allerhöchster Form politisch“. Da wolle man sich nicht den Mund verbrennen, zumal es offenbar eine Anweisung gegeben hat, nicht mit der Presse zu reden. Wer nachfragt, wer die Anweisung erteilt habe, wird mit einem „das kommt von ganz oben“ abgespeist. Der Mainleuser Rechtsanwalt Ulrich Gödde hatte zweimal vor Gericht mit Maik B. zu tun. In beiden Verfahren habe der Richter einen „sehr ordentlichen“ Eindruck gemacht, sagt Gödde und fügt an, der junge Jurist sei für sein Alter auffallend konservativ gewesen. Vom Ablauf der Verfahren her könne man freilich nichts Negatives über den geschassten Richter sagen. Der Bayreuther Landtagsabgeordnete Christoph Rabenstein recherchiert den Fall Maik B. seit einer Woche. „Das ist eine Ungeheuerlichkeit, dass so einer mit dieser Vergangenheit ein Jahr lang Richter in Lichtenfels sein kann“, sagt Rabenstein. Er schiebt dem bayerischen Verfassungsschutz die Hauptschuld zu, doch auch das Innenministerium habe versagt: „Mit nur einem Anruf in Brandenburg hätte man herausfinden können, wer Maik B. ist.“ In München wurde gestern klar, dass sowohl das Justiz- wie auch das Innenministerium dem Landtag zum Fall des inzwischen aus dem Dienst ausgeschiedenen Richters ausführlich Rede und Antwort werden stehen müssen. Das Landtagsplenum nahm dazu entsprechende Dringlichkeitsanträge mehrerer Fraktionen an. Im Mittelpunkt wird dabei vor allem die Rolle des bayerischen Verfassungsschutzes stehen, der Informationen über den mutmaßlich rechtsextremen Richter nicht an das Justizministerium weitergegeben hatte. „Was ist als Folge aus dem NSU-Skandal aus der neuen Sensibilität des Verfassungsschutzes gegenüber Rechtsextremismus geworden“, fragte der SPD-Abgeordnete Franz Schindler. Ebenso wie die Grünen lehnte er aber eine Wiedereinführung der „Regelanfrage“ bei Bewerbern für den öffentlichen Dienst ab. „Es hat nicht die Gesetzeslage versagt, sondern der Verfassungsschutz“, sagte der Grüne Sepp Dürr. Innenminister Joachim Herrmann zufolge wusste die Polizei in Oberfranken seit Februar 2014 von dem Umzug B.s im Oktober 2013 in den Kreis Lichtenfels. Er sei daraufhin in die Staatsschutz-Datei aufgenommen worden. Seine berufliche Tätigkeit sei den Sicherheitskräften seinerzeit nicht bekannt gewesen. Im März habe eine Arbeitsgruppe von Polizei und Verfassungsschutz Überprüfungsmaßnahmen angeordnet, unter anderem sei ohne Ergebnis bei der Sozialversicherung und der Bundesagentur für Arbeit nachgefragt worden. „Man hat sich also um Aufklärung bemüht, aber auf die Idee, dass Maik B. Beamter sein könnte, ist keiner gekommen“, sagte Herrmann. Dies sei in der Rückschau „unbefriedigend“. Man werde deshalb analysieren, wie in solchen Fällen künftig besser gehandelt werden könnte. Ein Strukturproblem bei Polizei oder Verfassungsschutz vermochte...

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